mukul-wadhwa-xpo5BggQo3E-unsplash

Das Kaffee-ABC behandelt folgende Themen:

Die Chemie des Kaffeegeschmacks

Geschmack und Geruch von Kaffee basieren auf der chemischen Zusammensetzung der Bohne, die wiederum hauptsächlich durch Kaffeesorte und Anbaubedingungen bestimmt wird. Aber eine extrem wichtige Rolle für den finalen Geschmack der Bohnen spielt natürlich die Röstung.

Kaffee besitzt mehr Aromakomponenten als Wein

Am größten ist die Aromenvielfalt bei Spezialitätenkaffees der Kaffee-Art Arabica. Der ideale Lebensraum für diese Kaffees ist in Höhenlagen und im Schatten der Bäume. Die Kaffeekirschen reifen bei diesen klimatischen Bedingungen langsam, sind dadurch saftiger und entwickeln komplexere Aromen.

Das Ernten der (ausschließlich) reifen Kaffeekirschen von Hand und die Verarbeitung und Trocknung in kleinen Chargen beeinflussen ebenfalls die Qualität und den Geschmack der Kaffees. Unter Verarbeitung versteht man übrigens das Entfernen des Fruchtfleisches. Die verschiedenen Verarbeitungsmethoden haben einen großen Einfluss auf den Geschmack des Kaffees. Mehr über die Kaffeeverarbeitung.

Durch das Rösten der Kaffeebohne werden die Fette in aromatische Öle umgewandelt, wobei sich bestimmte Säuren bilden und andere verschwinden. Das Rösten ist eine exakte Handarbeit, und das Endresultat hängt ganz von der Kunstfertigkeit und Erfahrung des Rösters ab.

Die Zubereitungsart beeinflusst ebenfalls den Geschmack des Kaffees

Das Geheimnis einer perfekten Kaffeetasse liegt in der Extraktionszeit, also der Dauer, in der Kaffee mit dem Wasser in Berührung kommt. Ein zu grober Mahlgrad bewirkt eine zu kurze Extraktionszeit: Das Wasser fließt zu schnell durch und der Kaffee schmeckt zu dünn. An­ders­he­r­um erzeugen ein zu feiner Mahlgrad und eine dadurch zu lange Kontaktzeit einen bitteren Kaffeegeschmack. Kaffee schmeckt außerdem dann am besten, wenn er frisch serviert wird.

Je nach Zubereitungsmethode und Kaffeesorte spielt neben Mahlgrad und Extraktionszeit auch das Wassertemperatur eine große Rolle. Beim Experimentieren mit verschiedenen Zubereitungsarten, zum Beispiel Espresso und French Press, wird ein und derselbe Kaffee komplett unterschiedlich schmecken.

Kalkhaltiges Wasser reduziert das Geschmackserlebnis, deshalb schmeckt Kaffee mit gefiltertem Wasser besser. Auch auf Hygiene bei Kaffeemühle, Kaffeemaschine, Kaffeekanne und Tasse ist unbedingt zu achten. Fett-Ablagerungen lassen den Kaffee ranzig schmecken.

tyler nix yKalliZTaQU unsplash

Frisch gerösteter Kaffee schmeckt am besten

Kaffee beginnt bereits Wochen nach dem Rösten an Geschmack zu verlieren, auch wenn es mindestens ein Jahr dauert, bis er nicht mehr genießbar ist. Daher sollte Kaffee immer so frisch wie möglich gekauft werden.

Ein wichtiger Punkt für den Kaffeegeschmack ist auch die richtige Aufbewahrung. Kaffee muss in einem luftdichten Behälter an einem trockenen und kühlen Ort gelagert werden. Die SLURP Kaffeebeutel sind perfekt dafür konzipiert. Wichtig ist, dass die Tüte nach dem Brühen immer sorgfältig verschlossen wird.